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Im Verein Romano Dialog sind in der Schweiz lebende Roma und SchweizerInnen zusammengeschlossen. Sie treten ein für den Abbau von Diskriminierungen gegenüber den Roma und fördern die Information der schweizerischen Öffentlichkeit über die Situation der Roma.

Romano Dialog gründet, trägt und begleitet Projekte von und für Roma wie das Schulprojekt in Kumanovo und organisiert kulturelle Aktivitäten wie Sprachkurse, Ausstellungen sowie Konzerte und eine Radiosendung.


AKTUELL:
Tag der Roma-Sprache 5. November 2017
Ein wichtiges Element der Zugehörigkeit und Identittät von Kulturen sind ihre Sprachen. Das gilt umso mehr für Minderheitskulturen ohne eigene Staatlichkeit, ohne eigenes sprachliches Hoheitsgebiet, wie das bei den Roma der Fall ist. Zusammen mit den Kurden sind die rund 10 Millionen Roma weltweit die grösste solche Gruppe, aber sie sind zudem auf nahezu alle Staaten der Welt verteilt. Auch in der Schweiz leben Roma. Sie pflegen ihre Sprache, auch Romanes oder Romani Tchib genannt, und sie fordern die Anerkennung der Roma-Sprache als Minderheitssprache auch in der Schweiz, tähnlich wie Jenisch oder Rumantsch. Eine wichtige Leitlinie zur Anerkennung und Förderung der Minderheitssprachen ist die Europtäische Charta der Regional- oder Minderheitssprachen, erlassen vom Europarat 1992. 1997 hat sie auch die Schweiz unterzeichnet. 2015 hat die UNESCO den 5. November zum Internationalen Tag der Roma-Sprache erklärt. Die Organisation Romano Dialog (www.romanodialog.org) feiert den Tag der Roma-Sprache mit einer Informationsveranstaltung (anschliessend Apero) am Sonntag, 5. November 2017, 16.00, im GZ Zürich-Oerlikon (Gubelstrasse 10, 8050 Zürich-Oerlikon). Alle sind herzlich eingeladen!
Hier ein Dokument zum Welttag des Romanes.

Offizieller Antrag zur Anerkennung der schweizerischen Roma als nationale und Sprachminderheit in der Schweiz vom 7. April 2015, unterzeichnet vom Präsidenten von Romano Dialog und vom Direktor der Rroma Foundation
Der Bund, vertreten durch die Direktion Völkerrecht beim Departement für Auswärtiges, hat den Antrag entgegengenommen. Die Roma hoffen auf eine speditive Behandlung und baldige Anerkennung als Minderheit gemäss den von der Schweiz unterzeichneten Abkommen zum Minderheitenschutz und gegen Diskriminierung.

Der Verein Romano Dialog beauftragte ferner den Zürcher Historiker Dr. Thomas Huonker, der mehrere Bücher und viele Artikel zur Geschichte der Roma, Sinti und Jenischen in der Schweiz publiziert hat, mit einen historischen Gutachten zur anstehenden Frage der Anerkennung der schweizerischen Roma als nationale Minderheit.
Hier dieses Gutachten vom 7. September 2016 im Volltext: Historisches Gutachten im Hinblick auf eine vollumfängliche Anerkennung der Roma als nationale schweizerische Minderheit - in Kenntnis und Abkehr von einer jahrhundertelangen Politik der Abwehr und Ausgrenzung
Artikel von Marc Lettau in Der Bund, Bern, vom 19.09.2016, zur Aktualität der Anerkennung der schweizerischen Roma als Minderheit

Rückblick auf die Aktivitäten der letzten Jahre an der Generalversammlung vom 21. November 2014

Medienmitteilung vom 28. November 2008


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